Mittwoch, 24. Dezember 2014
Die Presse und ihre Berichterstattung
kilcher, 15:10h
Wenn die Deutsche Presse sich eines Themas annimmt, dann wird mit allen Mitteln gearbeitet. So ist es auch kein Wunder, dass oppositionelle Gruppen und Bewegungen sich stets benachteiligt fühlen. Dass dies durchaus seine Berechtigung hat zeigt das Interview auf einer Pegida Demonstration.
Quelle
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rtl-bei-pegida-demo-stimmungsmache-fuer-ein-paar-zitate-a-1009755.html
Quelle
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rtl-bei-pegida-demo-stimmungsmache-fuer-ein-paar-zitate-a-1009755.html
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Dienstag, 23. Dezember 2014
Studie: Ausländer füllen Sozialkassen
kilcher, 15:33h
Die vorliegende Studie (ZEW) soll den Eindruck vermitteln, dass der cash-flow der ausländischen Mitbürger unsere Sozialkassen entlasten.
In der Studie wird allerdings deutlich, dass diese Aussage auf der Annahme beruht, dass alle Zahlungen an den Staat (z.B. Einkommenssteuer, Kapitalertragssteuer, Gebühren, Direkte Steuer und Indirekte Steuer, Mehrwertsteuer etc.) lediglich gegen die Auszahlungen von Sozialleistungen gegengerechnet werden.
Es werden folglich alle staatliche Ausgaben, die nichts mit dem Sozialhaushalt zu tun haben (z.B. Bundeswehr, Zinsleistungen, Tilgungszahlungen etc.) nicht berücksichtigt.
Dies führt zu einer verzehrten Darstellung der Wirklichkeit.
Somit ist die Studie in dieser Aussage falsch!
Aussagen der Studie:
http://www.sueddeutsche.de/news/politik/auslaender-studie-auslaender-fuellen-deutsche-sozialkassen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141127-99-04895
http://www.zukunftskinder.org/wp-content/uploads/2014/11/ZEW-Studie-Einwanderung-2014.pdf
Die weitere Analyse der Studie ergibt aber weitere Aspekte, die sehr interessant sind.
Seite 1
"In Deutschland lebende Ausländer zahlen insgesamt deutlich mehr Steuern als sie an Sozialleistungen vom Staat beziehen. Dies zeigt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Die 6,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass sorgten danach allein 2012 in den Sozialkassen für einen Überschuss von insgesamt 22 Milliarden Euro, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie. "
Anmerkung:
Diese Aussage berücksichtigt lediglich den Sozialetat und ignoriert die anderen Staatsausgaben.
Somit ist diese Aussage falsch und irreführend.
Seite 36:
"Tabelle 4 zeigt die Kohortensalden nach dem Alter und ihre Bestandteile für die deutsche und ausländische Bevölkerung des Jahres 2012. Einen individuellen Finanzierungsbeitrag, der höher ist als die zugerechneten allgemeinen Staatsausgaben, leisten im Durchschnitt nur die am Ausgangspunkt der Rechnung 20- bis 33-jährigen Ausländer und die 5- bis 48-jährigen Deutschen. Jedes Neugeborene schafft über den gesamten Lebensverlauf gerechnet ein ganz erhebliches Defizit: Bei Ausländerkindern steht ein Kohortendefizit von 196.000 Euro, bei den Deutschen von immerhin noch 41.100 Euro zu Buche. Dieselben Werte ergeben sich dem Prinzip nach auch für alle künftig geborenen Generationen, soweit sie sich fiskalisch wie ihre Eltern verhalten werden und der Staat in Zukunft nicht bei den allgemeinen öffentlichen Ausgaben spart. Gewichtet man die Kohortensalden der lebenden Generationen mit der jeweiligen Altersstruktur der beiden Bevölkerungsgruppen, verschlechtert die deutsche Bevölkerung des Jahres 2012 das intertemporale Staatsbudget pro Kopf um durchschnittlich 3.100 Euro, die ausländische Bevölkerung pro Kopf um 79.100 Euro."
Anmerkung:
Diese unternehmerfreundliche Studie kommt zu dem Schluss, dass fiskalisch gesehen alle Einwohner in Deutschland quasi ein Verlustgeschäft für Deutschland sind. Ausländer sogar um den Faktor 5 verlustreicher als Deutsche.
(Folgerichtig fordert diese merkwürdige Studie tiefe und gravierende Einschnitte ins Sozialsystem)
Seite 43
"Aus den Ergebnissen des Basisszenarios folgt, dass es für die Aufnahmegesellschaft unter dem Gesichtspunkt der Wirkung auf die öffentlichen Finanzen lohnend wäre, sich gegen Zuwanderung abzuschotten. Ursächlich hierfür ist, dass die künftigen Zuwanderer gemäß den gesetzten Annahmen lediglich die relativ ungünstige Nettozahlungsposition der bereits in Deutschland lebenden Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft erreichen. Der Bestand der ausländischen Bevölkerung ist jedoch immer noch stark durch die Gastarbeitermigration und die anschließende Phase der Abschottung gegenüber ökonomisch motivierter Zuwanderung geprägt. In der Folge ist der Bestand an Ausländern durch einen hohen Anteil Geringqualifizierter, eine niedrige Beschäftigungsrate und hohe Arbeitslosigkeit charakterisiert – Faktoren, die sich ungünstig auf die fiskalische Position dieses Bevölkerungsteils auswirken."
Anmerkung:
Diese Studie geht davon aus, dass durch eine weitere Einwanderung von ausländischen Mitbürgern der Sozialstaat massiv belastet wird. Eine Abschwächung dieser Aussage erfolgt lediglich in der Annahme, dass eine umfassende Migration erfolgt. Wie diese allerdings geschehen soll, wird nicht verraten. Es reicht an dieser Stelle nicht aus, auf Bildung zu verweisen, wenn keine Konzepte vorgestellt werden.
Seite 54
"Steuer-Transfer-Bilanz der nachwachsenden Ausländergenerationen
Diese Diagnose gilt auch und insbesondere für die in Deutschland neu geborenen Ausländerkinder.
Verhielten sich diese vollständig wie ihre Eltern, würden sie, wie eine unter Status-quo-Bedingungen erstellte Generationenbilanz zeigt, zu einer Belastung für den Sozialstaat. Im Mittel nähme ein 2012 geborenes Ausländerkind über den gesamten Lebensverlauf gerechnet im Barwert 44.100 Euro mehr an Sozialleistungen in Anspruch, als es in Form von Steuern und Beiträgen an den Staat zahlen würde (Abbildung 10).
Damit es nicht zu einer solchen Belastung der öffentlichen Kassen kommt, müssen sich mindestens 30 Prozent der Ausländerkinder über ihren weiteren Lebensverlauf so verhalten wie Deutsche, wenn die übrigen 70 Prozent sich genauso verhalten wie ihre Eltern. In dieser Konstellation erreicht die individuelle Steuer-Transfer-Bilanz über den Lebensverlauf im Durchschnitt mit 2.400 Euro einen eben positiven Barwert. Die nachwachsenden Ausländergenerationen würden den Sozialstaat also weder substanziell belasten noch substanziell entlasten. Erst wenn ein noch höherer Anteil der Kinder dem Verhalten der Deutschen folgt und nicht dem ihrer Eltern, erbringen nicht nur die bereits heute lebenden, sondern auch die künftigen Ausländergenerationen einen substanziellen Nettofinanzierungsbeitrag für den Staat. Wenn sich beispielsweise die 2012 geborenen Ausländerkinder zur Hälfte an das Verhalten der Deutschen anpassen, übersteigen ihre künftigen Steuer- und Beitragszahlungen die bis an das Lebensende in Anspruch genommenen Sozialtransfers um 33.300 Euro."
Anmerkung:
Hier werden nun die korrekten Zahlen vorgelegt.
Ausländerkinder entlasten den Sozialstaat nach dieser Studie nicht, sondern belasten den Staat mit durchschnittlich 44.100 Euro.
In der Studie wird allerdings deutlich, dass diese Aussage auf der Annahme beruht, dass alle Zahlungen an den Staat (z.B. Einkommenssteuer, Kapitalertragssteuer, Gebühren, Direkte Steuer und Indirekte Steuer, Mehrwertsteuer etc.) lediglich gegen die Auszahlungen von Sozialleistungen gegengerechnet werden.
Es werden folglich alle staatliche Ausgaben, die nichts mit dem Sozialhaushalt zu tun haben (z.B. Bundeswehr, Zinsleistungen, Tilgungszahlungen etc.) nicht berücksichtigt.
Dies führt zu einer verzehrten Darstellung der Wirklichkeit.
Somit ist die Studie in dieser Aussage falsch!
Aussagen der Studie:
http://www.sueddeutsche.de/news/politik/auslaender-studie-auslaender-fuellen-deutsche-sozialkassen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141127-99-04895
http://www.zukunftskinder.org/wp-content/uploads/2014/11/ZEW-Studie-Einwanderung-2014.pdf
Die weitere Analyse der Studie ergibt aber weitere Aspekte, die sehr interessant sind.
Seite 1
"In Deutschland lebende Ausländer zahlen insgesamt deutlich mehr Steuern als sie an Sozialleistungen vom Staat beziehen. Dies zeigt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Die 6,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass sorgten danach allein 2012 in den Sozialkassen für einen Überschuss von insgesamt 22 Milliarden Euro, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie. "
Anmerkung:
Diese Aussage berücksichtigt lediglich den Sozialetat und ignoriert die anderen Staatsausgaben.
Somit ist diese Aussage falsch und irreführend.
Seite 36:
"Tabelle 4 zeigt die Kohortensalden nach dem Alter und ihre Bestandteile für die deutsche und ausländische Bevölkerung des Jahres 2012. Einen individuellen Finanzierungsbeitrag, der höher ist als die zugerechneten allgemeinen Staatsausgaben, leisten im Durchschnitt nur die am Ausgangspunkt der Rechnung 20- bis 33-jährigen Ausländer und die 5- bis 48-jährigen Deutschen. Jedes Neugeborene schafft über den gesamten Lebensverlauf gerechnet ein ganz erhebliches Defizit: Bei Ausländerkindern steht ein Kohortendefizit von 196.000 Euro, bei den Deutschen von immerhin noch 41.100 Euro zu Buche. Dieselben Werte ergeben sich dem Prinzip nach auch für alle künftig geborenen Generationen, soweit sie sich fiskalisch wie ihre Eltern verhalten werden und der Staat in Zukunft nicht bei den allgemeinen öffentlichen Ausgaben spart. Gewichtet man die Kohortensalden der lebenden Generationen mit der jeweiligen Altersstruktur der beiden Bevölkerungsgruppen, verschlechtert die deutsche Bevölkerung des Jahres 2012 das intertemporale Staatsbudget pro Kopf um durchschnittlich 3.100 Euro, die ausländische Bevölkerung pro Kopf um 79.100 Euro."
Anmerkung:
Diese unternehmerfreundliche Studie kommt zu dem Schluss, dass fiskalisch gesehen alle Einwohner in Deutschland quasi ein Verlustgeschäft für Deutschland sind. Ausländer sogar um den Faktor 5 verlustreicher als Deutsche.
(Folgerichtig fordert diese merkwürdige Studie tiefe und gravierende Einschnitte ins Sozialsystem)
Seite 43
"Aus den Ergebnissen des Basisszenarios folgt, dass es für die Aufnahmegesellschaft unter dem Gesichtspunkt der Wirkung auf die öffentlichen Finanzen lohnend wäre, sich gegen Zuwanderung abzuschotten. Ursächlich hierfür ist, dass die künftigen Zuwanderer gemäß den gesetzten Annahmen lediglich die relativ ungünstige Nettozahlungsposition der bereits in Deutschland lebenden Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft erreichen. Der Bestand der ausländischen Bevölkerung ist jedoch immer noch stark durch die Gastarbeitermigration und die anschließende Phase der Abschottung gegenüber ökonomisch motivierter Zuwanderung geprägt. In der Folge ist der Bestand an Ausländern durch einen hohen Anteil Geringqualifizierter, eine niedrige Beschäftigungsrate und hohe Arbeitslosigkeit charakterisiert – Faktoren, die sich ungünstig auf die fiskalische Position dieses Bevölkerungsteils auswirken."
Anmerkung:
Diese Studie geht davon aus, dass durch eine weitere Einwanderung von ausländischen Mitbürgern der Sozialstaat massiv belastet wird. Eine Abschwächung dieser Aussage erfolgt lediglich in der Annahme, dass eine umfassende Migration erfolgt. Wie diese allerdings geschehen soll, wird nicht verraten. Es reicht an dieser Stelle nicht aus, auf Bildung zu verweisen, wenn keine Konzepte vorgestellt werden.
Seite 54
"Steuer-Transfer-Bilanz der nachwachsenden Ausländergenerationen
Diese Diagnose gilt auch und insbesondere für die in Deutschland neu geborenen Ausländerkinder.
Verhielten sich diese vollständig wie ihre Eltern, würden sie, wie eine unter Status-quo-Bedingungen erstellte Generationenbilanz zeigt, zu einer Belastung für den Sozialstaat. Im Mittel nähme ein 2012 geborenes Ausländerkind über den gesamten Lebensverlauf gerechnet im Barwert 44.100 Euro mehr an Sozialleistungen in Anspruch, als es in Form von Steuern und Beiträgen an den Staat zahlen würde (Abbildung 10).
Damit es nicht zu einer solchen Belastung der öffentlichen Kassen kommt, müssen sich mindestens 30 Prozent der Ausländerkinder über ihren weiteren Lebensverlauf so verhalten wie Deutsche, wenn die übrigen 70 Prozent sich genauso verhalten wie ihre Eltern. In dieser Konstellation erreicht die individuelle Steuer-Transfer-Bilanz über den Lebensverlauf im Durchschnitt mit 2.400 Euro einen eben positiven Barwert. Die nachwachsenden Ausländergenerationen würden den Sozialstaat also weder substanziell belasten noch substanziell entlasten. Erst wenn ein noch höherer Anteil der Kinder dem Verhalten der Deutschen folgt und nicht dem ihrer Eltern, erbringen nicht nur die bereits heute lebenden, sondern auch die künftigen Ausländergenerationen einen substanziellen Nettofinanzierungsbeitrag für den Staat. Wenn sich beispielsweise die 2012 geborenen Ausländerkinder zur Hälfte an das Verhalten der Deutschen anpassen, übersteigen ihre künftigen Steuer- und Beitragszahlungen die bis an das Lebensende in Anspruch genommenen Sozialtransfers um 33.300 Euro."
Anmerkung:
Hier werden nun die korrekten Zahlen vorgelegt.
Ausländerkinder entlasten den Sozialstaat nach dieser Studie nicht, sondern belasten den Staat mit durchschnittlich 44.100 Euro.
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